Im Juli 1936 putschten die faschistischen Generäle Spaniens gegen die gewählte Volksfrontregierung. Darauf folgte der „spanische Bürgerkrieg“ wie allgemein bekannt ist. In dieser Filmreihe wollen wir den Widerstand der Anarchist:innen, Kommunist:innen und Linken gegen die Faschisten beleuchten.
Mo. 26.10.2026 NO PASARAN
Mo. 23.11.2026 300 Juden gegen Franco
Fr. 11.12. 2026 Land und Freiheit
– Eintritt frei –
Einlass: 18:30 h
Filmbeginn: 19:00 h
im Linken Zentrum Trude Lutz in Tübingen, Nauklerstr. 50
Mo. 26.10. NO PASARAN
80 Min, deutsch
Im 1. Film der Filmreihe zeigen wir einen Dokumentarfilm der über die Vorgeschichte und den Verlauf des Spanischen Bürgerkriegs informiert.
Der 2. Film dieses Abends ist eine Doku über die Internationalen Brigaden die an der Seite der Republik gegen die faschistischen Armeen von Spanien, Nazideutschland und Italien gekämpft haben.
Überlebende Interbrigadisten berichten über ihre Erlebnisse und die Geschehnisse in jener Zeit.
Mo. 23.11 300 Juden gegen Franco
Regie Eran Torbiner, D/F/Israel 2006, 56 Min.
Im Juli 1936 begann mit einem von General Franco angeführten Militärputsch gegen die Republik der Spanische Bürgerkrieg. 40 000 Freiwillige aus aller Welt kamen nach Spanien und kämpften an der Seite des Volkes gegen die Putschisten.
Über Jüdinnen und Juden während des Spanischen Bürgerkriegs in den Jahren 1936- 1939 ist wenig bekannt. Das hängt u.a. damit zusammen, dass sie bis heute fast ausschließlich als Opfer des Holocausts gesehen werden. Insgesamt kämpften etwa 6.000 bis 7.000 antifaschistische Jüdinnen und Juden in den internationalen Brigaden – ein proportional hoher Anteil.
Die Filmdokumentation zeigt die Geschichte von rund 300 jüdischen Freiwilligen, die aus dem britischen Mandatsgebiet in Palästina nach Spanien kamen und sich den Internationalen Brigaden anschlossen.
Der Film des israelischen Regisseurs Eran Torbiner lässt die letzten überlebenden Freiwilligen zu Wort kommen. Zusammen mit historischen Filmausschnitten, Dokumenten, Tagebuchauszügen und Briefen entsteht so ein ebenso lebendiges wie bewegendes Bild ihres Kampfes für die Verteidigung der spanischen Republik.
In der Reihe Widerstand im Film – Kino im Linken Zentrum Trude Lutz zeigt die VVN-BdA den Film
Fr. 11.12. LAND UND FREIHEIT
105 Min, deutsch
Ein englischer Interbrigadist kämpft in einer Einheit der POUM, einer antistalinistischen marxistischen Partei. Ein Thema des Films sind die Konflikte zwischen der moskauhöhrigen Kommunistischen Partei Spaniens einerseits und den Milizen der anarchistischen FAI und der POUM andererseits. Der Spielfilm orientiert sich an den Tagebuchaufzeichnungen von George Orwell.