Vor 118 Jahre hat die erste Internationale Sozialistische Frauenkonferenz stattgefunden. Zwei Jahre später gingen das erste Mal Frauen am internationalen Frauentag auf die Straße um gegen Ausbeutung, Unterdrückung und das Patriarchat zu kämpfen.
Während heute Konzerne am Weltfrauentag pinke Produkte zu verkaufen, DAX Vorstände zu 30% Prozent von Frauen besetzt sein sollen und im Namen des Feminismus Aufrüstung und Waffenexporte legitimiert werden, sieht der Alltag von vielen Frauen immer noch so aus: Po abputzen, Wäsche waschen, den Terminkalender der ganzen Familie immer im Kopf haben, Kinder trösten und, und, und… das ganze nicht nur Zuhause! Es immer noch Frauen und Queere die 80% der schlecht bezahlten Jobs in Hauswirtschaft, Pflege, Kinder- und Krankenbetreuung machen. Heißt herunter gebrochen:
Wir halten den Laden am laufen! Und wenn wir Streiken, steht die Welt still!
Schlechte Bezahlung und Arbeitsbedingungen kommen nicht von ungefähr – sie sind die Folge eines Systems, das nicht danach ausgerichtet ist, was wir brauche, sondern nach Profitlogik funktioniert. Das macht deutlich warum auch der Streik ein starker Hebel im Kampf gegen das Patriarchat ist: Er trifft dort, wo es Kapitalist:innen schmerzt.
Wir laden auch dieses Jahr am 8. März zum brunchen im Linkes Zentrum Trude Lutz ein. Lasst uns zusammenkommen, diskutieren und uns bestärken! Anschließend wollen wir gemeinsam zur Demo gehen.
Wir stehen zusammen: Für ein Ende der patriarchalen Verhältnisse und kapitalistische Unterdrückung und Ausbeutung!
Feministischer Brunch ab 11 Uhr *(ohne Cis-Männer)
mit Input: Die Geschichte des 8. März und die Notwendigkeit feministisch zu streiken.
Bringt gerne eure Kinder mit!